Immobilienkaufrechner (Nebenkosten)

Ermitteln Sie die tatsächlichen Gesamtkosten für Ihren Immobilienkauf inkl. Steuern und Gebühren.

Üblicherweise ca. 2 % für Kauf & Eintragungen.
Oft 3,57 % inkl. MwSt (Käuferanteil).

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf verstehen

Der Preis, den Sie im Inserat sehen, ist fast nie der Endpreis. Wer in Deutschland eine Wohnung oder ein Haus kauft, muss mit erheblichen Zusatzkosten rechnen. Diese "Nebenkosten" fließen nicht in die Immobilie selbst, sondern an den Staat (Grunderwerbsteuer), an Dienstleister (Notar, Grundbuchamt) und oft an Vermittler (Makler). Da diese Kosten den finanziellen Rahmen sprengen können, müssen sie von Anfang an fest eingeplant werden.

Besonders tückisch: Die meisten Banken finanzieren nur den reinen Beleihungswert der Immobilie. Das bedeutet, dass die Nebenkosten oft komplett aus dem Eigenkapital gedeckt werden müssen. Unser Immobilienkaufrechner bietet Ihnen die nötige Transparenz, um böse Überraschungen beim Notartermin zu vermeiden und Ihre Finanzierung auf ein solides Fundament zu stellen.

Die größten Kostentreiber

Grunderwerbsteuer

Diese Steuer ist Ländersache und variiert stark zwischen 3,5 % und 6,5 %. Sie wird direkt nach der Beurkundung fällig.

Notar & Grundbuch

Ohne Notar kein Kauf. Für den Vertrag und die Umschreibung im Grundbuch fallen gesetzlich geregelte Gebühren an.

Maklerprovision

Seit 2020 gilt beim Kauf von Wohnimmobilien oft die Teilung der Courtage zwischen Verkäufer und Käufer.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?

In der Regel müssen Sie mit ca. 10 % bis 15 % des Kaufpreises für Nebenkosten rechnen. Diese setzen sich aus Grunderwerbsteuer, Notar- & Grundbuchkosten sowie ggf. Maklerprovision zusammen.

Muss ich die Kaufnebenkosten bar bezahlen?

Ja, Banken finanzieren meist nur den reinen Immobilienwert. Die Nebenkosten sollten idealerweise aus dem Eigenkapital gedeckt werden.

Kann man die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?

Privatpersonen können die Grunderwerbsteuer nicht absetzen. Bei einer vermieteten Immobilie gehört sie zu den Anschaffungskosten und wird über die Jahre abgeschrieben.

Wer zahlt den Notar beim Immobilienkauf?

Üblicherweise trägt der Käufer die Notar- und Grundbuchkosten. Der Notar ist jedoch neutral und vertritt beide Parteien.

Wann ist die Maklerprovision fällig?

Die Provision wird in der Regel erst nach der wirksamen Beurkundung des Kaufvertrags beim Notar fällig.