Hypothekenrechner
Berechnen Sie die monatliche Belastung und den Tilgungsverlauf für Ihr Immobiliendarlehen.
Grundlagen der Hypothekenfinanzierung
Ein Immobiliendarlehen ist meist ein Annuitätendarlehen. Das bedeutet: Sie zahlen jeden Monat eine gleichbleibende Rate (die Annuität). Diese Rate besteht aus zwei Teilen: den Zinsen für die verbleibende Restschuld und der Tilgung, die Ihre Schulden abbaut. Da der Schuldenberg mit jeder Zahlung kleiner wird, sinkt der Zinsanteil innerhalb der Rate kontinuierlich, während der Tilgungsanteil im gleichen Maße steigt.
Unser Hypothekenrechner ermöglicht es Ihnen, mit verschiedenen Zinssätzen und Tilgungshöhen zu spielen. So sehen Sie sofort, wie eine höhere Tilgung Ihre Zinskosten über die Jahre massiv senken kann. Besonders die Restschuld am Ende der Zinsbindung ist ein kritischer Wert für Ihre langfristige Finanzplanung.
Begriffe verständlich erklärt
Vorfälligkeitsentschädigung
Wenn Sie einen Kredit während der Zinsbindung kündigen, verlangt die Bank oft Schadenersatz für entgangene Zinsen.
Soll- vs. Effektivzins
Achten Sie auf den Effektivzins – dieser enthält alle Nebenkosten und ist der reale Maßstab für die Kosten.
Sondertilgung
Ein Joker für Schnellzahler: Jährliche Sonderzahlungen verkürzen die Laufzeit drastisch.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Zins ist die Gebühr, die Sie der Bank für das geliehene Geld zahlen. Die Tilgung ist der Betrag, mit dem Sie Ihre eigentliche Schuld verringern.
In Niedrigzinsphasen wird oft eine Tilgung von mindestens 2 % bis 3 % empfohlen, um die Restschuld planmäßig abzubauen.
Die Zinsbindung legt fest, wie lange der vereinbarte Zinssatz garantiert bleibt (z. B. 10, 15 oder 20 Jahre).
Ja, oft sind jährliche Sondertilgungen bis zu 5 % kostenfrei möglich. Eine komplette Ablösung während der Zinsbindung kostet meist eine Vorfälligkeitsentschädigung.
Die verbleibende Restschuld muss neu finanziert werden (Anschlussfinanzierung) zum dann aktuellen Marktzins.
