Ertragsausfallrechner
Ermitteln Sie, wie hoch Ihre Betriebsunterbrechung versichert sein sollte, damit Sie keine Unterversicherungsfalle riskieren.
Schutz vor dem finanziellen Stillstand
Ein Brand, ein Wasserschaden, ein Cyberangriff – und der Betrieb steht still. Die Gebäude- oder Inventarversicherung ersetzt den Sachschaden, aber wer zahlt die Gehälter, die Miete und den entgangenen Gewinn in der Zwischenzeit? Genau das ist die Aufgabe der Ertragsausfall- bzw. Betriebsunterbrechungsversicherung.
Die korrekte Versicherungssumme ist entscheidend. Zu wenig führt zu Unterversicherung und nur anteiliger Erstattung. Zu viel bedeutet unnötig hohe Beiträge. Unser Rechner hilft Ihnen, den optimalen Betrag auf Basis Ihres Rohertrags und der realistischen Haftzeit zu ermitteln.
Berechnungsgrundlagen
Deckungsbeitrag
Jahresumsatz minus variable Kosten. Dies ist die Basis, denn Fixkosten laufen auch bei Stillstand weiter.
Haftzeit-Faktor
Die Versicherungssumme muss auf die Haftzeit bezogen sein. Bei 12 Monate Haftzeit = 12/12 des Jahres-Deckungsbeitrags.
Puffer einkalkulieren
Wir empfehlen einen 10%-Puffer, da Wiederherstellungszeiten oft länger als geplant dauern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ein Ertragsausfall entsteht, wenn ein Unternehmen wegen eines Sachschadens (z.B. Feuer) nicht produzieren oder handeln kann. Die Versicherung ersetzt den entgangenen Gewinn plus laufende Kosten.
Die Haftzeit ist die maximale Dauer, für die die Versicherung leistet. Sie beträgt meist 12 oder 24 Monate. Man sollte realistisch einschätzen, wie lange die Wiederherstellung dauert.
Die Ertragsausfallversicherung ist ein älteres, einfacheres Modell. Die Betriebsunterbrechungsversicherung (BU) ist moderner und deckt umfangreicher den Deckungsbeitrag (Rohertrag) ab.
